• bspo-slide1_800x500.jpg
  • bspo-slide2_800x500.jpg
  • bspo-slide3_800x500.jpg
  • bspo-slide4_800x500.jpg
  • bspo-slide5_800x500.jpg
  • bspo-slide6_800x500.jpg
  • Aktuelle Seite:  
  • Startseite

Unterstützung bei fehlender Kinderbetreuung

hands 2847508 640Der Entschädigungsanspruch für erwerbstätige Eltern nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wurde auf 10 Wochen (Alleinerziehende 20 Wochen) verlängert. Falls jemand wegen fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten während der Corona-Krise in Zeitnot und Geldnot gerät, weil Betreuungseinrichtungen fürKinder oder Schulen (teilweise) geschlossen sind und die Kinder selbst betreut werden müssen, gibt es staatliche Hilfe bei Lohnausfall.

Die Entschädigung beträgt 67% des Lohnausfalls (=67% des Netto-Arbeitsentgelts, das dem*der Arbeitnehmer*in wegen der Kinderbetreuung verloren geht). Die Obergrenze ist auf maximal 2.016 Euro pro Monat begrenzt.

Die Entschädigung kann tage- oder wochenweise in Anspruch genommen werden (ähnlich wie Krankengeld) oder auch nur teilweise in Anspruch genommen werden und ist für längstens 10 Wochen (Alleinerziehende 20 Wochen) vorgesehen. "Normale" Schließzeiten oder Schulferien sind dabei ausgenommen. Die Regelung ist befristet bis zum 31.12.2020.

Weitere Informationen zu Unterstützungsleistungen für Familien während der Corona-Krise hat der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück veröffentlicht.

Video-Meeting mit Bischof

2020 06 19 Bischofsgespraech webZu einem Austausch mit den Vertretungen der Berufsgruppen hatte Bischof Bode für den 19. Juni im Rahmen einer Videokonferenz eingeladen. Dabei ging es ihm darum, Einschützungen und Erfahrungen zur pastoralen Arbeitssituation in der Corona-Krise wahrzunehmen. Dabei sollte auch Initiativen und Schwierigkeiten, Schwerpunkte und Entwicklungen, Perspektiven und Dinge, die in Zukunft beachtet werden sollten, angesprochen werden. Für die Sozialpädagog*innen wurde der BSPO eingeladen. Um die unterschiedlichen Sichtweisen und Tätigkeitsbereiche einzubinden, wurde der Vorstand um Kerstin Kerperin (SP im Gemeindedienst) und Maren Klösener (JiG und Jugendbildungsstätte) ergänzt.

Deutlich wurde in diesem Zusammenhang, dass auch nach der Corona-Krise weiterhin digitale Ansätze als Ergänzung zu analogen in Kombination eingesetzt werden sollten. Auch an kreativen Formen von Gottesdienstangeboten müsse festgehalten werden, machten die Teilnehmenden wie auch Bischof Bode deutlich. Wenn es in der Krisensituation auch zuweilen bei geringer Beteiligung zu schnellen Entscheidungen haben komme müssen, sie spätestens jetzt wieder der Übergang in einen „synodalen Status“ angesagt.

Digitales Feierabend-Café

2020 05 19 Digital Cafe webSeit Mitte März gibt es diverse Maßnahmen, um die Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland zu verlangsamen. Diese Maßnahmen, auch wenn sie inzwischen gelockert wurden, schränken privat und beruflich ein und werden unterschiedlich belastend wahrgenommen.

Vor diesem Hintergrund hatte der BSPO zu einem ungezwungenen digitalen Feierabend-Café eingeladen. Abendbrot, Feierabend-Bier, Kaffee o.ä. konnten mitgebracht werden. Beim Treffenmit Kolleg*innen ging es sowohl um berufliche Fragen (z.B. Umgang mit HomeOffice, Kirche und Kurzarbeit, Arbeitszeiten, …) als auch darum, wie es ganz persönlich aktuell geht (z.B. Probleme mit HomeOffice, Belastungen durch Kontaktbegrenzugen, …)

BSPO führte Webinar durch

2020 04 08 BSPO Webinar Corona KriseNoch vor wenigen Tagen hätte wohl niemand von uns gedacht, dass uns so außergewöhnliche Zeiten bevorstehen. Die Corona-Pandemie hat das öffentliche wie auch das kirchliche Leben in extremer Weise beeinflusst und wirkt auch in unsere beruflichen Zusammenhänge hinein.

In den vergangenen Tagen gab es in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder Fragen und Unsicherheiten, welche Konsequenzen denn die außergewöhnlichen Maßnahmen in unserer Arbeitswelt haben. Je nach Einrichtung und Organisation wurden hier auch verschiedene Vorgehensweisen verkündet, was diese Unsicherheiten oft noch vergrößerte.

Daher hat der BSPO-Vorstand zu einem virtuellen Treffen zu diesen Fragen eingeladen und 10 Mitglieder haben daran teilgenommen. Unter anderen ging es hierbei um den Umgang mit dem Arbeitszeitkonto, um den Einsatz von bezahltem und unbezahltem Urlaub sowie um Kurzarbeitergeld.

Neues Vorstandsmitglied beim BSPO

2019 11 08 BSPO Vorstand webJohanna Wieschebrock aus Osnabrück und Anja Höge aus Dissen wurden bei der Vollversammlung des Berufsverbandes Soziale Arbeit und Pädagogik im Bistum Osnabrück (BSPO) in Salzbergen in den Vorstand gewählt. Zusammen mit Sven Benkendorf und Peter Klösener, deren Amtszeit noch  bis zum kommenden Jahr andauert, komplettieren sie nun das Leitungsteam des Verbandes.

Johanna Wieschebrock ist Referentin in der Arbeitsstelle Freiwilligendienste des Bistums Osnabrück. Die 25-jährige ist dort Ansprechpartnerin für den Bundesfreiwilligendienst für Interessierte über 27 Jahren. Anja Höge arbeitet als Sozialpädagogin in der Osnabrücker Kirchengemeinde St. Johann. Dem BSPO-Vorstand gehört die 38-jährige bereits seit sechs Jahren an.

Inhaltlich befasste sich die Vollversammlung des Berufsverbandes mit beruflichen Perspektiven für Fachkräfte aus dem Bereich der Pädagogik und der Sozialen Arbeit. Wilfried Prior von der Stabsstelle Personalentwicklung des Bistums Osnabrück verdeutlichte, dass man in der Kirche auf multidisziplinäre Teams setzen wolle. Die Zusammenarbeit verschiedener Professionen sei auf allen Ebenen eine deutliche Bereicherung.

Weiterlesen

Gebetswache am 12. März in Lingen

2019 LWHIn diesen Tagen werden wir wieder durch Nachrichten über sexuelle Gewalt eines Priesters gegenüber anvertrauten Personen erschüttert. Vom 11.-14.03.2019 findet im LWH in Lingen die Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe statt, bei der dieses Thema weitgreifender erörtet wird.

Aus diesem Anlass findet eine Gebetswache vor dem LWH statt, mit der um Heilige Geistkraft für die Bischöfe und ihre Beratungen gebetet werden soll, dass sie mutig und beherzt die in dieser Zeit nötigen Schritte tun! 

Dazu versammeln sich alle, die dieses Gebetsanliegen unterstützen wollen und sich dafür die Zeit nehmen können, am Dienstag, dem 12.03.2029, von 12:00-14:00 Uhr vor dem Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen, wo wir singend, betend, die frohe Botschaft teilend ausharren wollen.

Berufsprofil des BSPO

Die Vollversammlung des „Berufsverbandes Soziale Arbeit und Pädagogik im Bistum Osnabrück“ (BSPO) verabschiedete jetzt ein Berufsprofil unter der Überschrift „Nah am Menschen Berufsprofil sozialpädagogische Mitarbeiter*innen“.

Hier wurde erstmalig eine Beschreibung Sozialpädagogischer Mitarbeiter*innen im kirchlichen Dienst und insbesondere im Bistum Osnabrück vorgenommen. In diesem Zusammenhang wurden die Kompetenzbereich der Kolleg*innen, ihre Einsatzbereiche und Aufgaben sowie die Rahmenbedingungen für die entsprechenden Arbeitsfelder beschrieben.

Auf diese Weise will der Berufsverband dazu beitragen, sozialpädagogische Kompetenzen sachgerecht zu verorten, und die Chancen multiprofessioneller Teams für das Wirken von Kirche in unserer Gesellschaft herausstellen.

Das Berufsprofil zum Download gibt es hier>>>

BSPO hat jetzt über 100 Mitglieder

 

2018 10 29 Vorstand kleinSven Benkendorf und Peter Klösener aus Osnabrück wurden als Vorsitzende des Berufsverbandes Soziale Arbeit und Pädagogik im Bistum Osnabrück (BSPO) bei dessen Vollversammlung am 29. Oktober in der Katholischen LandvolkHochschule in Georgsmarienhütte in ihren Ämtern bestätigt. Den insgesamt vierköpfigen Vorstand desBerufsverbandes komplettieren Kerstin Kerperin und Anja Höge, deren Amtszeit noch bis Oktober 2019 andauert.

Inhaltlich beschäftigten sich die rund 40 an der Mitgliederversammlung des BSPO teilnehmenden Sozialarbeiter und Sozialpädagogen mit der Formulierung eines Berufsprofils unter der Überschrift Nah am Menschen – Berufsprofil sozialpädagogischer Mitarbeiter“. Eine entsprechende Vorlage wurde von einer im vergangenen Jahr ingesetzten Arbeitsgruppe erstellt. Nun verabschiedeten die Mitglieder der Versammlung das Berufsprofil als Positionspapier und Grundlage des BSPO. Es soll veröffentlicht und gegenüber Kooperationspartnern sowie Gremien und Funktionsträgern, insbesondere innerhalb des Bistums Osnabrück, zur Kenntnis gegeben werden.

Weiterlesen

Vollversammlung in Salzbergen

2017 10 23 BSPO Vorstand kleinMit insgesamt 34 Teilnehmenden hat die BSPO-Vollversammlung am 23. Oktober im Kolping-Bildungshaus Salzbergen stattgefunden. Auf der Tagesordnung standen u.a. Wahlen zum Vorstand. Anja Höge und Kerstin Kerperin wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Die Amtszeit von Sven Benkendorf und Peter Klösener läuft noch bis Herbst 2018. 

Im Vorfeld der Versammlung hatte der Vorstand einen Entwurf zur Beschreibung eines Berufsprofils an alle Mitglieder versendet. Das wurde in einer eigenen Veranstaltung im Nachgang zur Vollversammlung gemeinsam gesichtet und es wurden erste Einschätzungen und Anmerkungen zurückgemeldet. Anliegen der Formulierung eines BSPO-Berufsprofils ist es, innerhalb des Bistums zu verdeutlichen, welche Kompetenzen (sozial-)pädagogisch ausgebildete Fachkräfte in den kirchlichen Dienst einbringen können und welche Chancen damit für Kirche verbunden sind. Es wurde vereinbart, an dem Berufsprofil mit Interessierten aus dem BSPO weiter zu arbeiten. Interessierte an der Mitarbeit können sich beim Vorstand melden.

Weiterlesen

BSPO-Vollversammlung am 23. Oktober

Die diesjährige Vollversammlung des BSPO findet am 23. Oktober 2017 im Kolping-Bildungshaus-Salzbergen statt. 

Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr stehen auch Vorstandswahlen für die weiblichen Vorsitzenden an. Inhaltlich wird sich die Vollversammlung mit Leitungsmodellen in der Gemeindepastoral im Bistum Osnabrück wie auch mit der Beratung eines Berufsbildes für Sozialarbeiter/-innen, Sozialpädagogen/-innen und Pädagogen/-innen im kirchlichen Dienst beschäftigen.

Die Unterlagen zur Versammlung wurden bereits an die Mitglieder versendet. Interessierte, die sich über den BSPO informieren wollen, sind herzlich eingeladen, an der Versammlung als Gäste teilzunehmen. Rückmeldungen dazu an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

BSPO wählt neuen Vorstand

2016 10 24 BSPO Vorstand kleinSven Benkendorf aus Osnabrück wurde als Nachfolger von Frank Surmann aus Bawinkel in den Vorstand des Berufsverbandes Soziale Arbeit und Pädagogik im Bistum Osnabrück (BSPO) bei dessen Vollversammlung des am 24. Oktober in der Katholischen LandvolkHochschule in Georgsmarienhütte gewählt. Der Osnabrücker Peter Klösener wurde in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Den insgesamt vierköpfigen Vorstand des Berufsverbandes komplettieren Kerstin Kerperin und Anja Höge, deren Amtszeit noch bis Oktober 2017 andauert.

Inhaltlich beschäftigten sich die rund 50 an der Mitgliederversammlung des BSPO teilnehmenden Sozialarbeiter und Sozialpädagogen mit möglichen beruflichen Perspektiven, in die sie ihre Kompetenzen einbringen können. Tätigkeiten in der Ehe-, Familien- und Erziehungsberatung, das Feld der Erwachsenenbildung, die Leitung von Kindertagesstätten oder auch die Arbeit an sozialen Fragen in der Kirchengemeinde wurden vorgestellt und in Bezug auf sinnvolle Zusatzqualifikationen diskutiert.

Weiterlesen

Jetzt auch Zuschläge für Arbeit zu ungünstigen Zeiten

Nach über einjährigen Verhandlungen konnte in der KODA ein Beschluss gefasst werden, der auch für viele kirchliche Mitarbeiter/-innen Zuschläge für Arbeit zu ungünstigen Zeiten vorsieht. Der erarbeitete Kompromiss sieht folgende Regelungen vor, die ab 1. Juli 2016 gelten:

Für Kollegen/-innen aus dem BSPO gibt es Zuschläge für Dekanatsjugendreferenten/-innen, Mitarbeiter in der Bildungs- und Verbandsarbeit / Sozialpastoral, Mitarbeiter und Leiter in Kindertagesstätten (für Elternabende, Übernachtungsaktionen und Sommerfeste) sowie Mitarbeiter/-innen in Internaten. 

Weiterlesen

Termin der Vollversammlung 2016

Die Vollversammlung des BSPO findet in diesem Jahr am 24. Oktober 2016 statt (9:00 Uhr bis 13:00 Uhr). Die Vollversammlung findet in der KLVHS Oesede statt.

Wahlen der Mitarbeitervertretung am 10. März 2016

Am 10. März stehen wieder die Wahlen zur Mitarbeitervertretung im Bistum Osnabrück an. Aus Sicht des BSPO ist es wichtig, dass hier auch die Kollegen/-innen für eine Wahl zur Verfügung stehen, denn der Einsatz für die Kollegen/-innen und für ein gutes Miteinander im Alltag fängt in der eigenen Einrichtung an.

Daher möchten wir sehr ermutigen, als BSPO-Mitglied auch für die jeweils eigene MAV zu kandidieren. Dazu muss man kein „Fachmann“ oder „Tarifexperte“ sein. Es genügt, ein Interesse an mitarbeiterrechtlichen Fragen zu haben und sich in ein solches Aufgabenfeld einarbeiten zu wollen.

Kandidieren können alle Mitarbeiter/-innen, die seit einem Jahr im kirchlichen Dienst stehen, älter als 18 Jahre sind und mindestens sechs Monate in der Einrichtung tätig sind.

Seminar für Kollegen/-innen in sozialen Berufen

Für erfahrene Mitarbeitende in sozialen Berufen bietet die KLVHS Oesede in Zusammenarbeit mit dem BSPO in diesem Jahr wieder ein Seminar an. Als Boxenstopp bezeichnet man im Motorsport das kurzfristige Stoppen eines Fahrzeugs in der Box, um aufzutanken, neue Reifen zu montieren, kleine Reparaturen oder mechanische Einstellungen vorzunehmen.

Das Seminar richtet sich an erfahrende Mitarbeitende, denen der Transfer dieser Beschreibung auf den eigenen Arbeitsalltag nicht schwer fällt. Anders als im Motorsport kann dieser Boxenstopp aber auch bedeuten, die gewohnte Fahrroute zu überdenken, sich neu zu orientieren oder Geschwindigkeit zu drosseln, um Ressourcen zu erlangen, die
nicht nur für ein kurzes Rennen reichen, sondern auch Langstrecken-tauglich sind.

Das Seminar findet vom 9.-11. November 2016 in der KLVHS Oesede statt (Beginn: 10:00 Uhr, Ende: 14:30 Uhr). Die Kosten betragen 195 Euro inkl. Unterkunft und Vollverpflegung.

Falls die Kosten seitens des Dienstgebers nicht komplett getragen werden, hat der Vorstand beschlossen, dass BSPO-Mitglieder eine Ermäßigung in Höhe von 25 Euro auf die Teilnahmegebühren bekommen und der entsprechende Betrag seitens des BSPO übernommen wird.

Sozialpädagogen/-innen im Gemeindedienst

Inzwischen liegt zu dem Projekt ein Abschlussbericht vor. Dort wird betont, dass Sozialpädagogen/-innen ihr eigenes Berufsprofil in die Gemeindepastoral einbringen. Verdeutlicht wird dort auch, dass kein Ersatz für (evtl. nicht verfügbare) pastorale Mitarbeiter/-innen sind, sondern die Zuständigkeit für das sozialpastorale Thema sind.

Es wird empfohlen, den Einsatz für Sozialpädagen/-innen in Gemeinden an geeigneten Standorten zu prüfen und sie gemäß ihrer Qualifikationen einzusetzen. Zudem wird für die betreffenden Kollegen/-innen eine theologische bzw. religionspädagogische Fortbildung (z.B. Hardehauser Kurs) sinnvoll und hilfreich erachtet.

Pastorale Koordinatoren/-innen

Nachdem in der vergangenen Zeit eine Reihe von pastoralen Koordinatoren/-innen ihre Arbeit aufgenommen haben und diese bisher aus den Reihen der Pastoral- und Gemeindereferenten/-innen gekommen sind, dürfen wir nun auch die erste Sozialpädagogin in dieser Funktion begrüßen. Kirsten Ludwig ist für die pastorale Koordination in der Pfarreiengemeinschaft Freren zuständig.

Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt

2015 10 05 Vorstand BSPO kleinGespräch mit ver.di zum Stellenwert sozialer Arbeit

Anja Höge und Kerstin Kerperin aus Osnabrück sind bei der Vollversammlung des Berufsverbandes Soziale Arbeit und Pädagogik im Bistum Osnabrück (BSPO) am 5. Oktober in der Katholischen LandvolkHochschule in Georgsmarienhütte in ihren Vorstandsämtern bestätigt worden. Den insgesamt vierköpfigen Vorstand des Berufsverbandes komplettieren Frank Surmann (Bawinkel) und Peter Klösener (Osnabrück), deren Amtszeit noch bis Oktober 2016 andauert.

Inhaltlich beschäftigten sich die über 40 an der Mitgliederversammlung des BSPO teilnehmenden Sozialarbeiter und Sozialpädagogen mit dem Wert der sozialen Arbeit. Zu diesem Thema stand Nicole Verlage, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di, zum gemeinsamen Austausch zur Verfügung.

„Menschen im sozialen Dienst möchten gut arbeiten, sind engagiert und stellen meist kaum Ansprüche an ihr Entgelt“, machte Nicole Verlage deutlich. Gleichzeitig sei jedoch auch zu beobachten, dass im Sozial- und Gesundheitswesend der Druck steige, wenn es um Wirtschaftlichkeit und Effektivität gehe. Daher sei es ver.di wichtig, soziale Berufe im Vergleich mit anderen Sparten aufzuwerten.

„Es kann nicht sein, dass ein Sozialpädagoge mit Fachhochschulabschluss nach 30 Berufsjahren weniger verdient, als ein Berufseinsteiger mit Fachhochschulabschluss in einem technischen Beruf“, so die Gewerkschaftsvertreterin. Daher habe ver.di die Aufwertungskampagne gestartet, zu deren aktuellen Verhandlungsergebnissen nun im Oktober eine Urabstimmung bei den Gewerkschaftsmitgliedern durchgeführt werde.

Die anwesenden Sozialarbeiter und Sozialpädagogen im kirchlichen Dienst stellten heraus, dass sie das Engagement von ver.di in dieser Sache sehr begrüßen. Peter Klösener vom Vorstand des BSPO erläuterte, dass auch kirchliche Mitarbeiter gewerkschaftliche Aktionen und Kundgebungen in den vergangenen Wochen unterstützt hätten. Unabhängig davon, um welche Arbeitgeber es gehe, müsse die gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung der für die Gesellschaft so wichtigen sozialen Berufe gefördert werden.

Berufsverband diskutiert zu Personalentwicklung im Bistum Osnabrück

bspo vorstand2014 1600x1065Vorstandsmitglieder im Amt bestätig

Lingen/Osnabrück. Frank Surmann aus Lingen und Peter Klösener aus Osnabrück sind bei der Vollversammlung des Berufsverbandes Soziale Arbeit und Pädagogik im Bistum Osnabrück (BSPO) am 13.10.2014 in der Katholischen LandvolkHochschule in Georgsmarienhütte in ihren Vorstandsämtern bestätigt worden. Den insgesamt vierköpfigen Vorstand des Berufsverbandes komplettieren Kerstin Kerperin und Anja Schlingmann aus Osnabrück, deren Amtszeit noch bis Oktober 2015 andauert.

Ein besonderes Anliegen des BSPO sei es, den oft im Bereich der Jugendarbeit einsteigenden Sozialpädagogen berufliche Perspektiven innerhalb des Bistums Osnabrück bieten zu können, so der Vorstand in seinem Tätigkeitsbericht in der Versammlung. Das biete auch für Kirchengemeinden und kirchliche Organisationen viele Chancen. So könne man vor Ort noch effektiver Unterstützung für Hilfesuchende in sozialen Fragen anbieten und dabei die sozialpädagogischen Kompetenzen nutzen.
Dazu sei es wichtig, schon während der Tätigkeit in der Jugendarbeit den Blick auf die Weiterentwicklung zu richten.

Deshalb halte das Bistum verschiedene Angebote vor, so Christiane Dettmer, die als Vertreterin der Stabsstelle Personalentwicklung des Bistums eingeladen war. Durch Weiterbildungen zu „Führen und Leiten“ oder auch theologische Masterstudiengängen hätten die Mitarbeiter die Möglichkeit, sich beispielsweise für ein Arbeitsfeld in der Kirchengemeinde zu qualifizieren oder sich auf künftige Leitungstätigkeiten vorzubereiten. Im kommenden Jahr werde zudem erstmalig eine Fortbildung zum Freiwilligenmanagement in Kooperation mit der Katholischen LandvolkHochschule Oesede angeboten. So werde die Grundlage dafür geschaffen, dass Hauptamtliche noch zielgerichteter Unterstützungsangebote für Ehrenamtliche einrichten könnten.