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Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt

2015 10 05 Vorstand BSPO kleinGespräch mit ver.di zum Stellenwert sozialer Arbeit

Anja Höge und Kerstin Kerperin aus Osnabrück sind bei der Vollversammlung des Berufsverbandes Soziale Arbeit und Pädagogik im Bistum Osnabrück (BSPO) am 5. Oktober in der Katholischen LandvolkHochschule in Georgsmarienhütte in ihren Vorstandsämtern bestätigt worden. Den insgesamt vierköpfigen Vorstand des Berufsverbandes komplettieren Frank Surmann (Bawinkel) und Peter Klösener (Osnabrück), deren Amtszeit noch bis Oktober 2016 andauert.

Inhaltlich beschäftigten sich die über 40 an der Mitgliederversammlung des BSPO teilnehmenden Sozialarbeiter und Sozialpädagogen mit dem Wert der sozialen Arbeit. Zu diesem Thema stand Nicole Verlage, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di, zum gemeinsamen Austausch zur Verfügung.

„Menschen im sozialen Dienst möchten gut arbeiten, sind engagiert und stellen meist kaum Ansprüche an ihr Entgelt“, machte Nicole Verlage deutlich. Gleichzeitig sei jedoch auch zu beobachten, dass im Sozial- und Gesundheitswesend der Druck steige, wenn es um Wirtschaftlichkeit und Effektivität gehe. Daher sei es ver.di wichtig, soziale Berufe im Vergleich mit anderen Sparten aufzuwerten.

„Es kann nicht sein, dass ein Sozialpädagoge mit Fachhochschulabschluss nach 30 Berufsjahren weniger verdient, als ein Berufseinsteiger mit Fachhochschulabschluss in einem technischen Beruf“, so die Gewerkschaftsvertreterin. Daher habe ver.di die Aufwertungskampagne gestartet, zu deren aktuellen Verhandlungsergebnissen nun im Oktober eine Urabstimmung bei den Gewerkschaftsmitgliedern durchgeführt werde.

Die anwesenden Sozialarbeiter und Sozialpädagogen im kirchlichen Dienst stellten heraus, dass sie das Engagement von ver.di in dieser Sache sehr begrüßen. Peter Klösener vom Vorstand des BSPO erläuterte, dass auch kirchliche Mitarbeiter gewerkschaftliche Aktionen und Kundgebungen in den vergangenen Wochen unterstützt hätten. Unabhängig davon, um welche Arbeitgeber es gehe, müsse die gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung der für die Gesellschaft so wichtigen sozialen Berufe gefördert werden.